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Spieletest: "The Saboteur"
Datum04.03.2010
AutorPoH|EreborsHope
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Bewertung

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Liebe Paladins und Besucher der PoH-Clanpage,

da meine Artikel und News in letzter Zeit gut ankamen und ihr, liebe PoH-Member so gerne lest, habe ich mich nun an einen (etwas längeren) Spieletest gewagt. Mein erstes "Versuchsobjekt" wird das Spiel "The Saboteur" von EA sein, welches am 3. Dezember 2009 erschien. Zugegeben, es ist schon ein Weilchen her, dass dieses Spiel in Deutschland erschien, jedoch muss ich noch dazu sagen, dass ich es nur Step-by-Step spielen konnte, da meine sonstigen Pflichten es nicht anders zuließen. Nun aber zum Spiel:

Pandemic Studios' "The Saboteur"

Für diejenigen, die davon noch nichts gehört haben, habe ich eine kleine Einleitung vorbereitet:
Der Spieler spielt Shawn Devlin, einen Iren im von Nazis besetzten Paris im 2. Weltkrieg. Über Luc, einen französischen Schriftsteller dessen Werke von den Nazis verbrannt wurden und nun verfolgt wird, tritt Shawn der französische Freiheitskämpferorganisation "La Résistance" bei. Shawn, der bisher in einem Bordell weilt und einen Scotsh nach dem anderen trinkt, fängt nun an und kämpft gegen die Nazis im detailtreuen Paris. Was wie ein langweiliges 2.WW-Spiel anhört, enttuppt sich als spannende Neuheit, denn das Spiel ist im GTA- oder Mafia-Style aufgebaut. Nebenbei haben Shawns Klettereinlagen auch ein wenig was von "Assassin's Creed", nur wirkt unser Irischer Protagonist eher menschlich als Altair/Ezio, da er nicht so "flink" ist. Das Spiel hat eine Hauptstory, inder neben Luc noch viele andere Personen auftauchen, wie etwa Skylar St. Claire, die freche und attraktive britische Agentin oder der hinterhältige Kurt Dierker, welcher ein "hohes Tier" der Nazis im besetzten Paris ist. Jedoch kann der Spieler den Ablauf selber planen und kann auch Nebenmissionen erfüllen, wann er will.

Der Protagonist: Shawn Devlin

Shawn ist wie schon gesagt ein irischer Flüchtling in Paris, der gleich in der ersten Mission der "Résistance" beitritt und ihr auch von da an dient. In der bereits zweiten Mission wirft der Spieler einen Blick in die Geschichte Devlin's und erfährt, warum er die Deutschen hasst. In den Dialogen wirkt die Hauptfigur sehr cool und manchmal auch gefühlslos, jedoch zeigt er seine "Schwäche" wenn es um "seine" Frauen geht, zum einen die reizende Skylar und zum anderen Veronique, die kleine Schwester seines ermordeten Freunds Jules... aber soviel wollte ich eigentlich gar nicht erzählen! Weiter hasst er es "Engländer" genannt zu werden und hat immer einen coolen Spruch auf den Lippen, mit dener er auch die Betrüger und Notbetrüger des rauen Kriegalltags verletzen kann.
Im Spiel ist Shawn einfach ein Alleskönner. Er fährt beinahe jedes Auto, kann beinahe jede Wand in ganz Paris erklimmen und kann mit beinahe jeder Waffe umgehen. Das hilft natürlich dem Spieler, der in der Rolle des Iren in Paris seine "Säuberungsaktionen" durchführen kann. Dass es aber trotz der bescheidenen Nazi-KI nicht immer leicht ist, zeigen Situationen, inder Shawn zu viel Blut verliert (ähnlich wie in vielen modernen Shootern färbt sich das Bild rot), denn da ist die Zielgenauigkeit deutlich niedriger und Sprints sind auch nicht mehr möglich. Erreicht jedoch Shawn ein Dach, ist er so gut wie gerettet. Selten tauchen mehr als zwei Soldaten gleichzeitig auf, die Shawn stoppen wollen und die Scharfschützen auf den Wachtürmen tuen alles - aber nicht wachen...

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Blick über Paris von einem "bereinigten" Wachturm.


Umfeld:

Das Paris im zweiten Weltkrieg ist eine echte Augenweide und erinnert sehr an den alten Teil der Hauptstadt Frankreichs. Sehenswürdigkeiten, wie etwa das Wahrzeichen Paris', der Eiffelturm, die prachtvolle Kirche Sacré-Cœur oder auch der weltweit bekannte Arc de Triomphe sind im Spiel detailreich wiederzufinden. Auch die Bezirke wie Montmartre sind echt. Eine Besonderheit des Spiels ist sicherlich der "Farbenwechsel". Besetzte Gebiete erscheinen in Grautönen, befreite Gebiete erlangen ihre Farben zurück.
Die riesige Stadt bietet für Shawn viele Versteckmöglichkeiten, etwa Luken auf den Dächern, Pissoirs (öffentliche Pinkelbecken) auf der Straße oder auch ein sehr innovatives "Versteck", Passantinnenküssen. Dabei küsst er Frauen auf der Straße leidenschaftlich, sodass die Nazis einfach vorbeilatschen und ihren "irischen Terroristen" gar nicht bemerken. Das ist allerdings nicht überall möglich.
Die Personen sorgen immer wieder für einen Lacher. Zum Beispiel musste ich bei Pater Denis schmunzeln. Das erste Aufeinandertreffen mit ihm als Shawn findet im Bordell statt. Dieser gibt dir da den Auftrag Nazi-Generäle und sonstige hochrangige Deutsche in Paris zu ermorden. Oder er bittet euch auf ihn im Auto zu warten, bis er einem General ein kleines "Geschenk" bringt und ihr dann schnell flüchten könnt...
Allgemein trifft man auf viele verschiedene und teilweise auch merkwürdige Personen, die meistens, durch die Kriegsnot, ihren Geschäftssinn knallhart ausnutzen. So müsst ihr z.B. für Schmuggelpapiere beim Spanier Santos Schmuck und wertvolle Artefakte aus den Händen der Besatzer stehlen...

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#6 von PoH|FaTaL1Ty Clanmitglied 05.03.2010 - 23:23
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Klingt gut!
Das ist kurz und bündig, man kann sich schnell nen Überblick verschaffen und praktisch jeder kann so ein Kurzreview/-test machen.
Und bringt Schwung und Aktivität in den Clan!

#5 von PoH|Campin0 05.03.2010 - 17:45
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PoH|EreborsHope schrieb:


@Campin0: Also das wäre wirklich eine gute Idee, jedoch nicht, wenn jeder so einen großen Text schreiben sollte. EIn kurzer Kommentar und Pro/Contra wäre aber trotzdem keine schlechte Idee.


Öhm es hat ja auch keiner was von nem großen Text gesagtcrazy ich meinte ja auch nur, dass man für Story/Gameplay/Grafik einfach nur ne Note abgibt, z.B.

Grafik: 1
Story: 3
Gameplay 2

und dann Pro

-....
-...
-...

Kontra:
-...
-...
-...

und noch ein mkurzes Fazit und fertig. evtl. noch das SPielecover. natürlich dann nur für spiele die man selbst schon intensiv (durch)gespielt hat.crazy

#4 von PoH|EreborsHope Clanmitglied 05.03.2010 - 17:15
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Erstmal danke für die netten Worte (auch von Fatality bei den News-Kommentaren!).

@Campin0: Also das wäre wirklich eine gute Idee, jedoch nicht, wenn jeder so einen großen Text schreiben sollte. EIn kurzer Kommentar und Pro/Contra wäre aber trotzdem keine schlechte Idee.

#3 von PoH|Campin0 05.03.2010 - 16:39
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da bringst du mich auf eine ideecrazy. im Gulliboard gibts sowas, wo man ein jeweiliges Spiel vorstellt und dem so Noten gibt (Grafik/Gameplay/Story) war das glaub ich und dann kurz dazu Pros und Kontras abgibt, sowie dann schlussendlich ein Fazit. sowas könnten wir doch vllt. auch mal machen? fänd ich zumindest ganz nice.

#2 von Ignaz Clanmitglied 04.03.2010 - 22:29
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Kannte das Spiel gar nicht hört sich aber nett an ,gute arbeit EreborsHope super geschrieben wie immer amused

#1 von 04.03.2010 - 21:42
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Wow da steckt Arbeit drin und das ist top geschrieben! Wahnsinns News



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